Felicia Mülbaier
Felicia Mülbaier (*1988) lebt und arbeitet in Heidelberg. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie Material als Speicher von Zeit. Aus Stein, Staub und Textil schafft sie Objekte, Installationen und Zeichnungen in denen geologische Prozesse mit Fragen nach Gegenwart, materieller Einschreibung und dem Flüchtigen in Beziehung treten. Sie studierte im Spannungsfeld zwischen Angewandter und Bildender Kunst an der Hochschule Düsseldorf sowie am Campus Idar-Oberstein der Hochschule Trier, den sie mit einem Master of Fine Arts mit Auszeichnung abschloss. Während ihres Studiums führten sie Studienaufenthalte an die Estonian Academy of Arts in Tallinn und an die HDK-Valand Academy of Art and Design in Göteborg. Ihre Arbeit wurde durch Stipendien und internationale Residenzen gefördert, darunter am Baltimore Jewelry Center (2025) sowie am DIVA Museum Antwerpen (2026). Von 2022 bis 2025 erhielt sie die Atelierförderung der Stadt Mannheim. Von 2023 bis 2025 war sie Mentee im Kunst-Mentoring Rheinland-Pfalz. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Mülbaier in der akademischen Lehre tätig. Von 2023 bis 2025 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim. Darüber hinaus lehrt sie Gestaltungs- und künstlerische Grundlagen an der Hochschule Pforzheim sowie an der Hochschule Trier und betreut Qualifikationsarbeiten. Ihre Arbeiten wurden unter anderem mit dem Staatspreis Gestaltung Baden-Württemberg (2024) und dem Bayerischen Staatspreis (2022) ausgezeichnet und befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter Die Neue Sammlung – Pinakothek der Moderne München, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, das Badische Landesmuseum Karlsruhe sowie das Dallas Museum of Art.